Print-Koan No. 207: Das Uber-Geschäft

Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber sind im Kloster zwischen der analogen und der digitalen Welt zu Gast.

„Gute Facharbeiter sind teuer. Die muss man wirklich gut zahlen.“, seufzt der Kleinunternehmer Charlie Marx.

„Seltsam“, sagt Cyerlord Gutenberg: „Das Geschäftsmodell des Kapitalismus war doch ganz einfach: In einer Welt in der genug Angebot an Arbeit da ist, müssen sich die Arbeitskräfte zum Reproduktionswert ihrer Arbeit verkaufen. Das heißt: Sie arbeiten um einen Preis, der ihnen gerade das nackte Überleben sichert. Und das Kapital erzielt hohe Gewinne.“

Charlie Marx sagt: „Um einen Preis arbeiten, der das nackte Überleben sichert? Das mach ich den ganzen Tag!“

Cyberlord Gutenberg sagt: „Anscheinend bist du derjenige, der im heutigen System ausgebeutet wird.“

Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist eine Anekdote, die eine typische Aussage eines Zen-Meisters zeigt. Die Print-Koans handeln von Meister Cyberlord Gutenberg, der die schmale Grenze zwischen Print und Online bewohnt.

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