Buch-Tipp: Stefan Zweig: Die Welt von gestern

Die unglaublich aktuelle Autobiographie von Stefan Zweig sollte heute eigentlich ein Massenphänomen werden.

Warum? Zweig beschreibt dort unter anderem die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. er zeigt ein Europa praktisch ohne Grenzen, voller Verständnis für Kunst und Kultur, aber auch die Doppelmoral des Bürgertums.

Dann aber dazwischen der Aufstieg der nationalen Tendenzen. Der Aufstieg der Kriegstreiber. Und plötzlich sind alle dafür, als es dann 1914 zum Krieg kommt.

Kommt uns das bekannt vor? Genau. Das Erschreckende ist, dass diese Zeit vor dem ersten Weltkrieg für uns sehr nach der Zeit klingt, in der wir jetzt gerade leben. Wo solche Kriegstreiber wieder beginnen, ihre Stimmen zu erheben. Wo Abgrenzung und Nationalismus wieder aufsteigen.

Stefan Zweigs Geschichte sollte deshalb von jedem modernen Menschen gelesen werden, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Es gibt viele gedruckte Versionen oder eine gemeinfreie hier bei Projekt Gutenberg.

Ebendeshalb: lesen #dieweltvongestern #stefanzweig

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