Print-Koan No. 188: Der Zen-Meister

Im Kloster zwischen der analogen und der digitalen Welt lernen die Mönche Zen-Meditation unter der Anleitung eines erfahrenen Zen-Meisters.

Während einer Übung kratzt sich ein Mönch an der Nase, der Zen-Meister schlägt ihn daraufhin mit dem Rohrstab.

Wenig später findet sich der Zen-Meister vor der Ethik-Kommission des Klosters wieder.

„Das Schlagen mit dem Rohrstab ist eine jahrhundertealte Tradition in der Zen-Meditation. Es dient dazu, die Aufmerksamkeit der Schüler im Hier und Jetzt zu erhalten.“, verteidigt der Zen-Meister seine rüden Methoden.

„So wie es immer war, wird es heute nicht mehr gehen.“, erwidert Cyberlord Gutenberg, der Meister des Analogen und Digitalen.

Er reicht dem Zen-Meister eine brennende Kerze und bläst diese sogleich aus.

Der Zen-Meister ist sofort erleuchtet.

Der Stock wird im Zen gerne verwendet, um den Meditierenden zu unterstützen, seine Aufmerksamkeit zu erhalten und wach zu bleiben, siehe den Wikipedia-Artikel dazu.

Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist eine Anekdote, die eine typische Aussage eines Zen-Meisters zeigt. Die Print-Koans handeln von Meister Cyberlord Gutenberg, der die schmale Grenze zwischen Print und Online bewohnt.