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Inspektor Sklensky: Mord an der Graphischen, Teil 3: Untertags

Zeitungsbeilagen vor der endgültigen Verarbeitung. (Foto: Handler)

Das ist der dritte Teil der Skensky-Geschichte: Mord an der Graphischen hier geht es zum ersten Teil: Morgengrauen.

Kapitel 2: Untertags

Dienstag Nachmittag

Es ist bereits später Nachmittag, als Sklensky in der Zeitungsdruckerei „Morgenblatt“ eintrifft.

Tom erwartet ihn schon. Er sitzt in einem Besprechungszimmer und tippt auf seinem Mobiltelefon, während Sklensky eintritt.

„Gut, dass Sie da sind, Sklensky“, sagt Tom.„Dr. Rainer Spiegel, der Druckereileiter von der Morgenblatt wurde in seinem Büro tot aufgefunden. Wir warten gerade auf den zweiten Geschäftsführer. Die Spusi und der Gerichtsmediziner sind schon am Werk, wir können gleich zum Tatort.“

Er lehnt sich zurück und verschränkt die Hände hinter dem Nacken: „Also, was haben Sie denn an der Graphischen herausgefunden, Sklensky?“

Der Inspektor berichtet von seinen Gesprächen, erläutert seine Verdachtsmomente.

„Haben Sie auch den Direktor befragt?“, fragt Tom. „Nein,“ sagt Sklensky, „Noch nicht. Da bin ich gerade von Ihnen zu der Druckerei hier gerufen worden.“ „Na das wäre aber schon gut gewesen, wenn Sie das gemacht hätten. Vielleicht ordnen Sie Ihre Prioritäten nächstes Mal ein bisschen anders.“, ätzt Tom.

„Mach ich”, sagt Sklensky und lächelt unverbindlich. Er stellt sich vor, wie er den Major mit dem linken Fuß von unten am Kinn trifft und dieser stöhnend zu Boden geht.

Das Geräusch einer Türe reißt ihn aus seinen Gedanken. Ein gut gekleideter Mann baut sich vor Ihnen auf.

„Entschuldigen Sie, dass Sie warten mussten”, sagt der Gutgekleidete. „Mein Name ist Gregor Lang, ich war gemeinsam mit Dr. Spiegel mit der Geschäftsführung der Druckerei hier betraut. Einige Kollegen von Ihnen sind schon bei der Arbeit, ich bringe Sie jetzt zum Opfer.”

„Danke”, sagt Tom und steht auf. Sklensky folgt ihm.

Sie gehen zwei Türen weiter ins Büro des Toten, wo einige Kollegen der Spurensicherung emsig werken. Der Gerichtsmediziner Alfred Übel wartet bereits sie. „Ich kann schon einiges sagen, meine Herren. Der Tote hier wurde höchstwahrscheinlich mit Di-Phenyl-Hexadon vergiftet. Es handelt sich dabei,“ fährt er fort, als er die überraschten Blicke der beiden Kriminalbeamten sieht, „Es handelt sich dabei um ein altes Präparat auf radioaktiver Basis, das im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen entwickelt wurde. In tödlicher Konzentration ist es von Zucker fast nicht zu unterscheiden, wenn allerdings zu viel verwendet wird, schmeckt es eher scharf und das Opfer nimmt meist keine ausreichende Menge zu sich.“

„Im vorliegenden Fall war alles sehr professionell vorbereitet, der Täter hat also einiges an chemischem Verständnis, so viel ist klar.“

„Das können Sie uns alles ohne Autopsie sagen?“, wundert sich Tom.

„Wofür halten Sie mich? Im Gebiet chemischer Kampfstoffe des zweiten Weltkriegs habe ich mehrere Forschungsarbeiten durchgeführt. Für so eine Diagnose brauche ich keine Autopsie. Natürlich werden wir eine machen und die wird meine Ergebnisse bestätigen“, erläutert Übel.

Er holt einen Geigerzähler aus seinem Koffer und hält ihn an die mit einer Decke bedeckten Leiche, ungefähr in der Höhe des Magens. Der Geigerzähler tickt wie verrückt und Übel packt ihn sichtlich zufrieden wieder ein. „Quod erat demonstrandum!“, erläutert er, dann genießt er kurz das andächtige Schweigen. „Wenn Sie noch etwas brauchen, melden Sie sich einfach, meine Herren.“, sagt er, dann wendet er sich zum Gehen.

„Moment“, sagen Sklensky und Tom wie aus einem Mund, „wie kam das Gift in den Körper des Ermordeten?“ Übel wackelt mit wie wild mit der linken Hand. „Wahrscheinlich über eine Injektion in ein Zuckersackerl. Alte KGB-Methode, das kann jeder, der einen Agentenfilm gesehen hat und irgendwelche Kontakte in dieses Unternehmen hier hat.“ Übel genießt das nun noch andächtigere Schweigen sichtlich und geht ab.

Der zweite Geschäftsführer schüttelt bestürzt den Kopf: „Er hat immer große Mengen an Kaffee getrunken. Wir haben immer gescherzt, dass ihn das eines Tages umbringen wird.“

Sklensky schaut sich im Büro um. Auf dem Schreibtisch des Ermordeten liegt vor dem Computer ein einzelner Zettel. Auf diesem steht „Springer auf E5“. „Was soll denn das sein?“, wundert sich Tom. „Ein Schachzug. Der Springer will genau ins Zentrum der Macht”, vermutet Sklensky. „Aber was soll das bedeuten?“

Tom dreht sich zu Gregor Lang um: „Bitte erzählen Sie uns doch etwas über den Ermordeten.“

Gregor Lang berichtet, dass Dr. Spiegel vor ein paar Jahren die Geschäftsführung hier in Wien übernommen hat, als ein deutscher Verlag das Morgenblatt gekauft hat. Er stammte aus Hamburg und ist nach Wien gezogen. Er hat ein knallhartes Sanierungsprogramm durchgezogen und die Morgenblatt wieder in die schwarzen Zahlen gebracht. Aber das hat viele Verluste im Personalbereich mit sich gebracht.

Dr. Spiegel war bekannt für seine cholerische Art, in der Hochsaison hat er mit allen nur mehr geschrien. Legendär waren vor allem seine Schreiduelle mit dem Betriebsrat, wenn sie zu einem Thema anderer Meintung waren. Spiegel hat vor zwei Jahren eine Roboteranlage im Papierlager installieren lassen und dadurch zehn Druckhelfer einsparen können. „So eine Anlage ist doch extrem teuer. Bringt das wirklich was?“ fragt Sklensky. „Bei den typischen Löhnen von Druckhelfern bei der Zeitung rechnet sich so ein Projekt in zwei bis drei Jahren“, antwortet Lang knapp.

„Die Leute, die er da damals gekündigt worden sind, die hätten doch ein perfektes Motiv“, vermutet Sklensky. „Und möglicherweise noch genug Verbindungen zur Druckerei, dass sie hier beispielsweise ein vergiftetes Zuckersackerl hereinbringen konnten. Einer von denen könnte es ohne weiteres gewesen sein“, vermutet Sklensky.

„Nein, das ist mir jetzt zu offensichtlich. Da ist aus meiner Sicht nicht wirklich ein echter Zusammenhang erkennbar. Denken Sie einmal nach, Sklensky: Die Druckerei ist doch eh schon in Simmering, warum hat es dann für Bratislava nicht gereicht?“, meint Major Tom. „Da könnte man noch viel mehr einsparen. Also eigentlich besteht für uns vorläufig kein unmittelbarer Handlungsbedarf, wir warten mal auf die Ergebnisse der Spurensicherung.“ Dann kneift er die Augen zusammen: „Ich geh dann, ich hab noch einen Termin.” Er schaut Sklensky an: „Aber Sklensky, hören Sie sich ein bisschen um, Sklensky, bevor wir dann wieder die offiziellen Einvernahmen machen. Sie haben eh viel zu wenig Überstunden. Dann vergessen wir die mangelhaften Untersuchungsergebnisse an der Graphischen, gell.”

Und schon ist er weg.

Sklensky lässt sich zunächst von Gregor Lang eine Liste der damals gekündigten Druckhelfer geben. Diese liest sich wie eine Liste der wichtigsten Wiener Wohnbezirke und enthält typische österreichische Namen: Jürgen Kunz aus Favoriten, liest Sklensky, Basinç Yardimci aus Ottakring, Markus Platter aus Floridsdorf, Janusz Korczak aus Fünfhaus, Robert Alexander aus Währing und fünf weitere.

Es gibt in Summe also zehn Personen zum Überprüfen. Das wird der Kollege Markovitsch ab morgen für ihn übernehmen, denkt sich Sklensky, schließlich soll er selbst sich ja heute noch etwas umhören.

„Können Sie mich in die Produktion bringen?“, bittet er dann den Geschäftsführer. „Ich möchte mich dort noch ein bisschen umhören.“

Der Geschäftsführer Gregor Lang führt Sklensky zum Zeitungsexpedit.

Es ist um diese Zeit fast nichts los, nur einige Maschinen laufen. Zeitungsbeilagen werden auf großen Rollen aufgerollt. Hier im Expedit stehen die Maschinen, in denen in der Nacht die fertigen Zeitungen gebündelt und für den Versand fertiggestellt werden.

Sklensky schaut sich um. Bei der Hitze im Mai steht jetzt alles offen, damit ein wenig Wind durchziehen kann. Es ist später Nachmittag, richtig kühl ist es noch nicht geworden. „Diese Route könnte der Mörder genommen haben, wenn er ortskundig gewesen war. Und auch für die Zukunft ist das eine potenzielle Gefahrenquelle. Man kommt von außen einfach leicht rein.“, sagt Sklensky.

Gregor Lang verteidigt die offenen Türen: „Wer soll schon was in einem Zeitungsexpedit wollen?“, beginnt er zu argumentieren.

Plötzlich hört Sklensky eine vertraute Stimme und vergisst sofort den Geschäftsführer: „Ja schau, Hannes, was machst Du denn da?“, tönt es ihm entgegen.

„Dasselbe könnt ich dich fragen“, strahlt Sklensky seinen alten Freund Robert Rath an.

Robert Rath ist Betriebsrat in einer Wiener Druckerei. Wenn es um einen Mord in einer Druckerei geht, ist er als Funktionär der Gewerkschaft meistens schnell zur Stelle. So haben sich Sklensky und er kennengelernt und später schätzen gelernt. Robert Rath hat Sklensky schon öfter bei der Auflösung eines Falls geholfen.

Robert Rath hat von dem Mord in der Zeitungsdruckerei erfahren, und möchte hier wieder ein bisschen vermitteln. Wenn ein cholerischer deutscher Geschäftsführer ermordet wird und die Tatverdächtigen automatisch die gekündigten Mitarbeiter sind, dann könnte so etwas zu unnötigen Spannungen führen, ist er der Ansicht. „Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen, denn da könnte ja eine falsche Optik entstehen. So etwas ist nicht notwendig.“, erläutert er.

Robert Rath steht direkt vor einem Rauchverbotsschild. Er zieht eine Zigarette aus der Tasche und bietet dann dem Inspektor ebenfalls eine an.

Gregor Lang schaut die beiden entgeistert an: „Hier in der Produktion herrscht absolutes Rauchverbot, bitte!“

Sklenky sinniert vor sich hin: „Eigentlich haben Sie recht. Was bringt es, wenn ich heute Überstunden mache, wird das irgendwie abgegolten? Bringt mir das was?”. Die dauernden Demütigungen von Major Tom gehen ihm langsam auf den Wecker, denkt sich Sklensky.

„Wir könnten auf ein Bier gehen, ich habe soeben Dienstschluss.“, meint Sklensky. Robert Rath nickt beifällig, und hat schon eine Idee: „Ein paar Blöcke weiter, aber schon im dritten, ist der Craft-Biergarten, die haben sensationell gute Craft-Biere.“

„Klingt wie ein guter Plan“, sagt Sklensky. Er schickt noch seinem Kollegen Markovitsch ein Foto von seiner Tagebuchseite mit den Druckhelfern. Dann beendet er die Ermittlungen für den heutigen Tag. Draußen beginnt gerade der Sonnenuntergang.

Craft-Bier & Esoterik

„Bei den Temperaturen muss man ja draussen sitzen“, stöhnt Sklensky, als sie im Craft-Bier-Lokal im dritten Bezirk ankommen, das Robert Rath empfohlen hat. Der Gastgarten wirkt einladend.

„Solange es im Schatten ist, bin ich dabei.“, meint Robert Rath und steuert einen Tisch unter einem Baum an. Sie ordern ein IPA, ein Indian Pale Ale. „Wusstest du, dass die Pale Ales ursprünglich ausschließlich für den Export nach Indien gedacht waren?“, fragt Robert Rath.

Natürlich weiß Sklensky das. „Und ein Session IPA ist eines, das die englischen Arbeiter zwischen den Schichten getrunken haben. So etwas ist doch sicher auch für einen Betriebsrat interessant“, kontert der Inspektor.

„Na ist doch super, dass sie das genau so erfunden haben, sonst hätten wir jetzt nämlich nichts zu trinken.“, sagt Robert Rath und hebt das Glas.

„Prost“, sagt Sklensky. Er nähert sich derzeit sehr schnell seinem Entspannungszustand.

Bald nähert sich das Gespräch den aktuellen Mordfällen. „Ich frage mich, ob die beiden Fälle nicht doch zusammenhängen. Der Tom schließt das ja völlig aus.“, sinniert Sklensky. „Glaubst du auch, dass einer der gekündigten Druckhelfer den Geschäftsführer auf dem Gewissen hat?“, fragt Rath. „Schon möglich, wir lassen die alle prüfen.“, bleibt Sklensky vorsichtig.

Plötzlich tönt eine wohlklingende Stimme: „Darf ich mich zu Ihnen setzen, meine Herren, ich denke Sie brauchen meinen Rat. Oder heißen Sie vielleicht sogar so?“

Robert Rath räuspert sich. „Wir sind bereits völlig entspannt“, sagt er dann, „Bitte setzen Sie sich doch.“

Die Gestalt, die sich jetzt zu ihnen an den Tisch gesellt, wirkt auf Sklensky erstmal ein wenig seltsam. Schwarze lange Haare fallen ihm auf. Irgendwie kommt der Neuankömmling Sklensky bekannt vor, er kann ihn nur nicht einordnen.

„Ich bin Numerologe von Beruf.“, sagt dieser. Er legt ein Deck Tarot-Karten auf den Tisch: „Soll ich vielleicht eine Karte für Sie ziehen?“

Sklensky lächelt abfällig. So etwas ist aus seiner Sicht purer Humbug und hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

„Nur zu,“ sagt er spöttisch, „erleuchten Sie uns.“

Er nimmt einen Schluck von seinem bitteren Craft-Bier, während der Esoteriker bedeutungsvoll die Hände um die Karten kreisen lässt. Nach einer Ewigkeit zieht der Numerologe endlich eine Karte. „Die Vergangenheit“, erläutert er bedeutungsschwanger.

Er zeigt den beiden Männern die Karte und sagt: „Die Zwei der Schwerter.“ Nach einer bedeutungsvollen Pause schaut er Sklensky an: „Sie wurden von einem lieben Menschen schwer enttäuscht. Sie hat Sie verlassen, wegen eines anderen.“

Die Details stimmen schon, überlegt Sklensky, während er an seine Ex-Frau denkt. Warum weiß der solche Details?

„Das ist Vergangenheit“, sagt Sklensky, „Und solche Geschichten gibt es bei vielen Leuten. Das war purer Zufall, was Sie da herausgefunden haben wollen.“

Der Numerologe zieht eine neue Karte und zeigt sie dem Inspektor. Die Karte zeigt die Zahl 16, auf ihr ist ein Turm abgebildet, ein Blitz und einige Personen, die von dem Turm herunterstürzen.

„Mag sein,“ sagt der Numerologe. „Aber ich sehe auch deine Zukunft: Du wirst weit oben stehen und erkennen, dass du einen Fehler gemacht hast. Und du wirst weit unten stehen und erkennen, dass du einen Fehler gemacht hast. Wie oben, so unten. Und die Lichter werden vor deinen Augen tanzen.“

Sklensky lächelt. „So ein Blödsinn!“, sagt er.

„Du hast eine Stiege gesehen,“ sagt der Numerologe, „Eine Stiege, die nach oben führt und die im Himmel endet. Und du wirst eine Stiege sehen, die nach unten führt und in der Hölle endet.“

„Mag sein“, sagt Sklensky und denkt an die Stiege im Hof der Graphischen. „Haben Sie vielleicht zur Abwechslung auch etwas Praktisches, Handfestes für mich?“, murmelt er, während er noch einen Schluck aus seinem Bier nimmt.

Der Esoteriker blickt ihn plötzlich sehr ernst an, als ob er ihm etwas wirklich Wichtiges sagen möchte. Dann presst er zwischen zusammengekniffenen Lippen nur einen Satz heraus: „Die Milch in deinem Kühlschrank ist sauer.“

„Na bravo!“, sagt Sklensky, „Das hilft mir jetzt wirklich weiter.“ Noch bevor der Numerologe wieder etwas sagen kann, trinkt Sklensky sein Bier aus. „Wir gehen woanders hin“, sagt er und steht auf, bevor sein Freund Robert Rath gegen den neuen Plan Einspruch erheben kann.

Mittwoch Morgen

Am nächsten Morgen macht sich Sklensky einen Kaffee.

Er hat nur noch dumpfe Erinnerungen, dass er nach dem seltsamen Zusammentreffen mit dem Numerologen noch mit Robert Rath irgendwohin gegangen sind, um noch etwas zu trinken. An irgendeine dubiose Bar im siebenten Bezirk kann sich Sklensky noch erinern, aber an keine Details.

Auch wie er nach Hause gekommen ist, weiß er zunächst nicht mehr. Dann fällt ihm eine Taxifahrt ein, quer durch Wien. Die Lichter, an die kann sich Sklensky erinnnern; die Straßenlaternen tanzten alle vor seinen Augen. Wahrscheinlich der Alkohol, denkt sich Sklensky. Dann fällt ihm wieder der verrückte Numerologe ein: Der hat doch auch von tanzenden Straßenlaternen fantasiert. Wahrscheinlich wieder so ein Zufall.

Er greift zur Milch. Kleine Klumpen fallen in sein Kaffeehäferl und es riecht seltsam. „Die Milch ist sauer“, erkennt Sklensky, nimmt mißmutig ein neues Kaffeehäferl und lässt noch einen herunterrinnnen. Diesmal bleibt der Kaffee schwarz.

Er schaut sein Diensthandy an und sieht einen Anruf in Abwesenheit. Routinemäßig aktiviert er den Rückruf, während er einen ganz kleinen, ganz starken und ganz schwarzen Kaffee in ganz kleinen Schlucken schlürft.

Auf der anderen Seite hört er Major Tom: „Sklensky, wo sind sie? Der Bundestrojaner hat was gefunden. Sie kommen zu spät, in 10 Minuten werden uns die Kollegen vom Innenministerium die Sache erläutern.“

Sklensky flucht, schnappt sich den Trenchcoat, stürzt aus der Wohnung hinaus in das morgendliche Wien und ruft ein Taxi. Es wird ein heißer Tag werden und er ist wieder einmal zu spät.

Weiter zum vierten Teil …

Kategorien:Krimi

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