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Print-Koan No. 165: Wider die Werbeabgabe

Die österreichische Werbeabgabe ist wie eine unüberwindliche Mauer. (Foto: Christian Handler)

Der österreichische Finanzminister Löger hat eine Audienz bei Cyberlord Gutenberg, dem großen Meister des Analogen und Digitalen.

„Was geht ab?“, fragt Cyberlord Gutenberg.

Löger antwortet: „Wir haben vor, die Digitalkonzerne stärker zu besteuern. Im Gegenzug könnte man die alte Werbeabgabe verringern.“

Cyberlord Gutenberg meint: „Aber ihr werdet dadurch keinen Ausgleich zwischen den Medien erreichen könen.“

Löger lächelt und antwortet: „Das ist auch gar nicht unsere Absicht. Es geht um die Einhebung von Steuern.“

Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich bei diesem Gespräch um eine reine Fiktion. Es gibt in der Realität weder den Meister des Analogen und Digitalen noch eine Aussicht auf die Abschaffung der unsinnigen österreichischen Werbeabgabe.

Zur Werbeabgabe siehe diesen Artikel

Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist eine Anekdote, die eine typische Aussage eines Zen-Meisters zeigt. Die Print-Koans handeln von Meister Cyberlord Gutenberg, der die schmale Grenze zwischen Print und Online bewohnt.

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