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Print-Koan #125: Zeitschleife (In der Schleife)

Es ist früher Morgen knapp vor Sonnenaufgang. Die Mönche im Kloster zwischen der digitalen und der analogen Welt versammeln sich gerade zur Morgenmeditation. Plötzlich fliegt ein Vogel durch das geöffnete Fenster herein. Der Vogel schwirrt zweimal rund um den großen Glasluster und fliegt sofort wieder hinaus.

Alle reden verwirrt durcheinander. Der junge Mönch Stanislaw blickt erschrocken zu Cyberlord Gutenberg: „Meister,“, sagt er, „wir sind in einer Zeitschleife gefangen!“

Die anderen lachen. Doch Cyberlord Gutenberg sagt: „Das könnte tatsächlich schon einmal passiert sein.“

Genau in diesem Moment geht die Sonne auf und der Meditationsraum wird wunderbar erleuchtet. Der ganze Tag wird wundervoll, voller Gespräche, Begegnungen und Meditationen. Cyberlord Gutenberg sagt am Abend: „Vielleicht sollte es immer so bleiben.“

Zum Beginn der Zeitschleife Zur Auflösung der Zeitschleife

Dem großen Autor Stanislaw Lem (1921-2006), Meister der Zeitschleifen, gewidmet.

Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist eine Anekdote, die eine typische Aussage eines Zen-Meisters zeigt. Die Print-Koans handeln von Meister Cyberlord Gutenberg, der die schmale Grenze zwischen Print und Online bewohnt.
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Kategorien:Koan

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