Der Filter

Die Welt der Technologie und der Medien

Archiv für März 2017

Print-Koan #89: Der Organisator

Bernd Organisator sucht den Rat von Cyberlord Gutenberg: „Meister“, sagt er, „Ich habe alles probiert: Papierorganisation, wunderbare Organiser, elektronische Programme rauf und runter. Doch ich habe immer noch viel zu viele Aufgaben und meine ToDo-Liste wird immer länger. Cyberlord Gutenberg lächelt und antwortet: „Es gibt ein einziges Geheimnis des Zeitmanagements: Tu es oder tu es nicht. Wenn du die Aufgaben verwaltest anstatt sie zu erledigen, wirst du scheitern.“ Ein Koan […]

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Print-Koan #88: Moderne Absolution

Zu Cyberlord Gutenberg, dem Meister des Analogen und Digitalen, kommt ein Schüler und klagt sich selbst an: „Hochwürden, ich habe gesündigt. Ich habe Urheberrechte missachtet. Ich habe einen Film über einen Torrent geladen und Musik gestohlen.“ Der Meister löst die Sache auf seine Weise. Er sagt: „Du musst auch etwas Gutes tun. Überweise 10 Euro an Wikipedia, das hilft der Gemeinschaft wohl mehr, als wenn du eine Verwertungsgesellschaft unterstützt. Und nimm dir […]

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Print-Koan #87: Am Papier herrscht Ruhe

Cyberlord Gutenberg, der Meister des Analogen und Digitalen, erläutert einen Vorteil der Papierorganisation: „Elektronische Geräte verführen zur dauernden Ablenkung, Xing, Linkedin, Twitter, Snapchat, Facebook oder Instagram wollen unsere dauernde Aufmerksamkeit. Und wir lassen uns ja gerne ablenken, denn wir wollen ja in diesen sozialen Netzwerken präsent sein. Im Kalender aus Papier jedoch können wir uns vollkommen konzentrieren. Das bedeutet pure Konzentration ohne Ablenkung!“ Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist […]

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Print-Koan #86: Videos statt Wörter

  Cyberlord Gutenberg ist heute bei Karl „Koal“ Drogo zu Besuch. Karl erklärt ihm: „Ich brauche keine Texte! Meiner Generation sind Bilder wichtig, und am liebsten konsumiere ich Videos. Das solltest du immer bedenken!“. Cyberlord sieht ihn an und sagt: „Möglicherweise liegen deine Vorlieben daran, dass du gar nicht lesen kannst, lieber Karl.“ Karl Drogo schüttelt den Kopf: „Ihr habt mich vor den Fernseher gesetzt und mir keine Bücher vorgelesen. […]

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