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Print-Koan #83: Lob dem Journalismus

Zeitungsbeilagen vor der endgültigen Verarbeitung. (Foto: Handler)

Zeitungsbeilagen vor der endgültigen Verarbeitung. (Foto: Handler)

„Ich traue dem Internet nicht“, beklagt sich Heinz Honline bei Cyberlord Gutenberg. „Wenn ich zu einem Thema bei Dr. Google nachfrage, so erscheinen eine Reihe von Websites in der Suche, die mir als nicht vertrauenserweckend erscheinen. Die meisten sind offensichtlich von irgendeinem Marketing-Heini geschrieben worden und sicher nicht objektiv. Eine ordentliche Bewertung dieser Informationen kostet mich Zeit und damit Geld.“

„Wenn ich zu einem Thema eine seriöse Meinung und Bewertung haben möchte, dann wäre ich manchmal sogar bereit, jemand mit der Hintergrund-Recherche zu beauftragen und ich könnte mir sogar vorstellen, dafür zu zahlen. Aber wie soll ich das machen?“

Cyberlord Gutenberg antwortet: „Solche Menschen gibt es bereits. Wir nennen sie Journalisten. Und sie veröffentlichen Ihre Ergebnisse in Artikeln in Tageszeitungen oder Zeitschriften, die du um wenig Geld erwerben kannst.“

Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist eine Anekdote, die eine typische Aussage eines Zen-Meisters zeigt. Die Print-Koans handeln von Meister Cyberlord Gutenberg, der die schmale Grenze zwischen Print und Online bewohnt.

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Kategorien:Koan

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