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Seminarempfehlung: Online-Kurs Working Out Loud

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Ich habe im Sommer einen Working-out-Loud-Kurs mit John Stepper besucht, über den ich hier berichten möchte. Mehr über Working Out Loud (kurz WOL) findet Ihr in meinem Blogeintrag zu Working out Loud.

Was war das für ein Kurs? Es handelte sich hier um eine kondensierte Version des normalen zwölfwöchigen Kurses. Er dauert nur sechs Wochen und der Fokus liegt in diesen Online-Kursen auf der Ausbildung zum Circle Guide. Das heißt: Während man selbst am Programm arbeitet, übernimmt einer der Kleingruppe immer die Rolle des Coaches und leitet die anderen durch die Aufgaben der Session. In weiterer Folge kann man dann selbsttätig solche Gruppen anleiten. Dafür gibt es auch fertig ausformulierte Coaching Guides.

Das Ganze lief komplett online ab. Zu Beginn hat John Stepper jeweils im Plenum die Grundlagen der Aufgaben für die Woche erläutert, dann ging es in die Break-Out-Sessions in Kleingruppen, am Ende jeder Sesssion gab es wieder eine Zusammenfassung von John.

Die erste Erkenntnis: Den ganzen Stoff in 6 Wochen durchzupeitschen, ist wirklich ambitioniert. Es hat schon seinen Grund, dass die ursprünglichen Kurse auf 12 Wochen ausgelegt sind. Also ist der 6-Wochen-Kurs definitiv etwas für Fortgeschrittene.

Die zweite Erkenntnis: Durch die Konzentration auf die Coachingaufgaben hat der Kurs natürlich eine Dimension dazugewonnen. Alles in allem war es sehr viel in kurzer Zeit, aber viel gelernt. Und ich muss zugeben: Ich habe einige der Übungen, die ich ursprünglich im Buch einfach überblättert habe, jetzt wirklich gemacht und erkannt, dass diese Übungen durchaus Sinn machen (wenn man sie an die europäische Kultur anpasst).

Die dritte Erkenntnis: WOL wirkte auf mich in diesem Kurs sehr amerikanisch – mehr als beim Durcharbeiten des Buchs. Wir haben dieses Phänomen auch in der Gruppe (die fast nur aus Europäern bestand) diskutiert. Wir waren übereinstimmend der Ansicht, dass es nur ein wenig an Erdung benötigt, um das WOL-Konzept in Europa erfolgreich nutzen zu können. Oder anders gesagt: Wir Europäer wollen einfachen handfeste Gründe haben, warum wir eine Übung machen.

Die vierte Erkenntnis: Working Out Loud zu lernen funktioniert gut in einer Online-Gruppe (es wurde auch eine Slack-Community eröffnet, in der die ganze Dokumentation veröffentlicht wurde).

Zusammenfassung

Um dem eigenen Engagement in Social Media Sinn zu geben, ist Working Out Loud also eine gute Methode; um Working Out Loud zu lernen, ist ein Online-Kurs eine gute und effiziente Methode.

Zu den WOL-Kursen

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Kategorien:Selbstmanagement

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