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Print-Koan #51: Wie nachhaltig ist Papierherstellung?

Herbstwald (Foto: Handler)

Herbstwald (Foto: Handler)

Cyberlord Gutenberg legt sein Tablet zur Seite und erzählt: „Die CEPI (Confederation of European Paper Industries) berichtet, dass rund die Hälfte des zu Papier verarbeiteten Rohstoffs aus Recycling stammt. Das ist doch beachtlich.“

Critique Create legt den Kopf schief. „Das sind doch gefärbte Zahlen aus der Papierbranche. In Wirklichkeit ist dahinter nichts nachhaltig, die halten doch alle zusammen. Denk an die Österreicher, die in Rumänien illegal Holz abbauen.“

Cyberlord Gutenberg entgegnet: „Das ist nun wieder eine andere Sache, die Du hier anreisst. Aber natürlich ist es von Bedeutung, ob das Holz für die Papierherstellung aus nachhaltigen Quellen stammt. Deshalb gibt es die FSC- und PEFC-Gütesiegel. In dem von dir angedeuteten Fall gibt es bereits ein Verfahren gegen ein österreichisches Holzunternehmen, das Zertifikat wurde vorübergehend ausgesetzt. Wir sollten aber nicht vorschnell urteilen, bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen. Der Tisch hier ist übrigens aus Holz.“

Zum aktuellen Stand des Verfahrens um Schweighofer

Zum CEPI-Bericht: Key Statistics 2015

Ein Koan ist eine kurze Geschichte, meist eine Anekdote, die eine typische Aussage eines Zen-Meisters zeigt. Die Print-Koans handeln von Meister Cyberlord Gutenberg, der die Grenze zwischen Print und Online bewohnt.

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Kategorien:Koan, Umwelt

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