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App-Empfehlung: Wunderlist – einfaches Konzept, starke Umsetzung

So sieht Wunderlist aus – hier die Windows-Variante (Bild: Wunderlist.com)

So sieht Wunderlist aus – hier die Windows-Variante (Bild: Wunderlist.com)

Wunderlist basiert auf einer ganz einfachen Annahme: Die Liste ist die Grundlage aller Organisation, wir arbeiten immer schon gerne mit Listen (Einkaufsliste, ToDo-Liste, Things-To-Do-Before-I-Die-Liste, …).

Was liegt also näher, als dieses Konzept für die gesamte Selbstorganisation anzuwenden? Genau das macht Wunderlist, es ist zunächst nichts anderes als eine Ansammlung von einfachen Listen.

In diesem einfachen und intuitiven Konzept liegt die Stärke der Software. Durch die Nutzung des bekannten Listengedankens ist die Software selbsterklärend und ohne Lernen nutzbar. Durch die Übertragung des Listengedankens in die elektronische Welt stehen zusätzlich alle Vorteile der elektronischen Organisation zur Verfügung: Aufgaben in der Liste können mit Dateianhängen, Kommentaren oder Terminen versehen werden und über mehrere Geräte und im Team organisiert werden.

Wunderlist ist eine Cloud-Software. Es gibt Clients für praktisch alle wesentlichen Betriebssysteme, sogar für Kindle Fire.

Der Zweck der Liste – das Erledigen von Aufgaben – wird in Wunderlist mit einem positiven Feedback versehen: Wenn man einen Eintrag erledigt, wird ein Ton abgespielt. Das kann motivieren und es soll sogar Leute geben, die auf diesen Ton süchtig werden. (Allen denen das nicht passiert zur Beruhigung: Den Ton kann man natürlich auch abschalten).

Für alle, die auf die Datensicherheit Wert legen, wird es von Bedeutung sein, dass Wunderlist aus Deutschland stammt und die Benutzerdaten so auf Servern innerhalb der EU liegen. Allerdings wurde Wunderlist im Juni 2015 von Microsoft übernommen. Was das für die Datensicherheit bedeutet, ist natürlich noch unklar.

Was kostet Wunderlist? Viele Grundfeatures von Wunderlist sind kostenfrei, die Pro-Variante (49,99 pro Jahr) ermöglicht zusätzliche Fähigkeiten wie unbegrenzt große Dateianhänge, Teilaufgaben und vor allem das Teilen von Listen im Team.

Alles in allem: Solides Selbstorganisationsprogramm, das auch für Teams gut geeignet ist. Der große Vorteil liegt in der intuitiven Bedienung.

Hier geht es zur Website von Wunderlist

Name Wunderlist
Art der Software Liste/Kanban/Kalender Liste
Wo kommt es her? Sitz des Unternehmens Deutschland
Plattformen Web Ja
Desktop Windows Ja
Desktop Mac Ja
iPhone Ja
iPad Ja
Android Ja
Synchronisierung Web-Synch oder nur lokal Ja
Teamfähigkeit Synchronisation mehrerer Benutzer Ja
Delegieren von Aufgaben möglich Ja
Kosten für Kauf in Euro
Laufende Kosten in Euro 4,99 Euro pro Monat,
49,99 Euro pro Jahr
Kostenlose Demo? Gibt es eine Demoversion,
was sind die Einschränkungen?
Die kostenlose Version ist nicht teamfähig, begrenzte Größe von Dateianhängen, weitere Einschränkungen
Integration mit  Evernote Nein
Dropbox Ja, Dateianhänge können aus Dropbox stammen
OneNote Nein
Box Nein
Pocket/Instapaper Nein
E-Mail-Anbindung Mail to App Ja
– mit Parametern Ja, Datum ist möglich
– mit Anhängen Ja
Termine Können Aufgaben mit Terminen und Erinnerungen angelegt werden? Ja
Integration mit Kalender Nein
Integration mit iOS-Todo-Liste Nein
Wiederholungen möglich Können wiederholende Aufgaben angelegt werden (täglich, wöchentlich, monatlich)? Ja
Beschreibung der Aufgaben Sind Anmerkungen möglich? Ja
Sind Unterpunkte möglich? Ja
Sind Dateianhänge möglich? Ja
Gruppieren von Aufgaben Tags/Etiketten Nein
Schlagwörter Nein
Farben/Symbole Aufgaben können als wichtig gekennzeichnet werden
Projekte Können Aufgaben zu Projekten zusammengefasst werden? Ja, über Listen und Ordner von Listen

Anmerkung: Dieser Text ist Teil einer Serie über Selbstmanagementprogramme und behandelt die Version vom Jänner 2016.

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Kategorien:App, Selbstmanagement

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