Glosse: Papierlos glücklich – Was bringt die Document Cloud?

Das Acrobat-Zeichen soll bald auf jedem Gerät sein (Bild: Adobe)

Das Acrobat-Zeichen soll bald auf jedem Gerät sein (Bild: Adobe)

Adobe hat also einen neuen Versuch gestartet, das Papier in unseren Büros endgültig abzuschaffen.

Das ist grundsätzlich eine sehr lobenswerte Sache, denn auch Vertreter der Druckbranche freuen sich über Kostenreduzierung durch weniger Ausdrucke aus Bürodruckern und vor allem durch das Einsparen von Zeit im Workflow.

Denn bisher – Hand aufs Herz – klappen digitale Workflows im Büro (das sogenannte „papierlose Büro“) nur in den seltensten Fällen, sobald Unterschriften ins Spiel kommen.

Es kommt dann plötzlich zum Medienbruch, dessen Auswirkungen zeit- und kostenintensiv sind: Ausdrucken, unterschreiben, das Dokument mit Unterschrift scannen und dann per E-Mail versenden. Und dann kommt noch die fehlende Rechtsverbindlichkeit der E-Mail, die die Sicherheitsfanatiker dazu treibt, das unterschriebene Dokument mit der Steinzeit-Technologie Fax zu versenden.

Die Document Cloud hat aus meiner Sicht das Zeug, genau diesen Engpass zu überwinden. Die neue Acrobat-Version zeigt auf den ersten Blick einen eleganten und einfachen komplett digitalen Workflow, vom Dokument über die Unterschrift bis zur rechtsverbindlichen elektronischen Signatur.

Nun ist nur noch zu wünschen, dass die Benutzer in all den aktuellen Entwicklungen nicht den Überblick verlieren und diese Vorteile auch nutzbringend in der Praxis umsetzen.

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