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App-Empfehlung: Evernote

20140425-175719.jpgEine der bahnbrechenden Anwendungen im Bereich Cloud-Applikationen ist Evernote. Technisch gesehen handelt es sich dabei zunächst einfach um Speicherplatz in der Cloud in Form von Notizen. Diese Notizen können alle Arten von Daten beinhalten, nach verschiedenen Kriterien durchsucht und sortiert werden; nach Bedarf können Notizen für andere freigegeben werden.

Evernote bietet Clients für Desktop-Computer und mobile Geräte, was bedeutet, das man grundsätzlich immer auf seine Daten zugreifen kann. Die Daten werden laufend

Der Charme der Lösung ist zunächst die einfache Bedienung und die nichtvorhandene Spezialisierung. Als Datenbank passt sich das Programm den Bedürfnissen des Benutzers an.  Mit einer Reihe von Erweiterungen für den Desktop oder als App kann zusätzliche Funktionalität hinzugefügt werden, vom Archivieren der Blutdruckdaten bis zur ausgefeilten Projektmanagementsoftware. Die laufende Synchronisierung über alle Plattformen sorgt dafür, dass alle Informationen überall verfügbar sind. So wurde dieser Text mit dem iPhone-Client geschrieben und am nächsten Tag vom Desktop-Client in die Layoutsoftware übernommen.

Die Kosten sind überschaubar: eine Einsteigerversion ist gratis, ein Jahresabonnement mit 1 GB Uploadvolumen im Monat kostet keine 50 Euro pro Jahr. für Unternehmen gibt es eigene Tarifmodelle. Die notwendige Clientsoftware ist kostenlos.

Wozu das Ganze?

Der computeraffine Nutzer wird Evernote schnell als das elektronische Notizbuch entdecken und sein gesamtes digitales Leben darin einrichten. Als Cloud-Lösung bleibt der Inhalt erhalten, auch wenn man das Endgerät wechselt.

Dabei ist es gar nicht notwendig (und, wie ich meine, auch keineswegs sinnvoll) auf Papier zu verzichten. Mit einer Kameraschnittstelle können z. b. Artikel aus Zeitschriften fotografiert und gesammelt werden. Es gibt sogar eigene Moleskine-Notizbücher, die die fotografierten Notizen einfach mit Ordnungsmerkmalen versehen. Eine eigene E-Mail-Adresse dient als Schmittstelle für Daten von Scannern oder von E-Mails, sodass jede Art von Dokument einfach archiviert werden kann.

Die Anwendungen sind vielfältig: von der Rechnungsablage über die Kundenkartei über gemeinsame To-Do-Listen, Ablagen für Projektstatusinformationen bis zum digitalen Buch-, Zeitschriften oder Bildarchiv sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Datenschützer werden natürlich Bedenken anmelden, denn die Benutzerdaten liegen natürlich auf amerikanischen Servern – mit allen Konsequenzen. Und solange man seine Daten nicht extra archiviert hat (das geht über eine XML-Export-Funktion), ist man im Falle einer Insolvenz des Herstellers auch seine Daten los.

Wenn man mit all diesen Restriktionen leben kann, ist Evernote der perfekte Gefährte im digitalen Leben und ein zuverlässiges Organistionsinstrument.

www.evernote.com

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Kategorien:App, Selbstmanagement, Technik

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