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Restaurant-Tipp: Jamie Olivers Fifteen

Jamies Fifteen von außen

Jamies Fifteen von außen

Rund um die Druckereimesse Ipex in London waren wir bei Jamie Olivers Restaurant „Fifteen“ essen. Dieses Lokal wird von Jon Rotheram geleitet und ist Teil einer Stiftung von Jamie, die Arbeitslose unterstützen soll.
Wie sieht es nun mit dem Lokal aus, dessen Konzept uns zeigen soll, wie gut modernes britisches Essen schmeckt?
Die Küche hat uns vollständig überzeugt: Hier wird nach den Grundprinzipien von Jaime Oliver gearbeitet: Extrem hochwertige Grundzutaten, die einfach und pfiffig zubereitet werden.
So gibt es als Vorspeise hauchdünne italienische Salami mit ebenso hauchdünnen Gemüsestreifen. Dadurch erschlägt das Gemüse nicht die Salami, wie es bei einer österreichischen Jause üblich ist.
Auch die englischen Austern zeigen sich würdig: Und zwar mit gebratenen Zwiebelringen garniert – auch das ist eine ebenso gelungene wie mutige Kombination.
In dieser Art geht es bei der Hauptspeise weiter: Wir nehmen das ganze Hendl für zwei Personen. Es erfreut uns mit der Idee, das eher süßliche Fleisch mit grünem Salsa und Brunnenkresse zu kombinieren. Das harmoniert gut, der Grundgeschmack wird durch die scharfe Brunnenkresse perfekt ergänzt.
Die Nachspeisenkarte offeriert viel Schokoladiges und als Alternative eine Variation von englischem Käse. Mit einem Wort: es gibt für jeden Geschmack etwas.
Die Nachspeisenkarte

Die Nachspeisenkarte

Auch bei den Getränken bleiben wir britisch: Der englische Wein: schmeckt gut, erinnert ein bisschen an amerikanischen Sorten. Es zeigt sich auf jeden Fall, dass man auch in England wirklich guten Wein bekommt.
Negativ zu bemerken ist allerdings, dass das Lokal ein bisschen aus der Hand liegt. Und das Service wirkte auf uns ein wenig unbeholfen. Wir haben zum Beispiel ewig auf das Brot gewartet.
Stylisches Interieur, verbesserungswürdiges Service

Stylisches Interieur, verbesserungswürdiges Service

Und schließlich ist die ganze Show hoffnungslos überbezahlt. Das trübt natürlich das Gesamterlebnis, andererseits: Wo in London kann man schon preisgünstig essen?
Link zum Restaurant
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Kategorien:Leben, Restaurantkritik

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