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So sieht Druckerschwärze aus – Eindrücke von der Ipex 2014

Natürlich kann man behaupten, dass es für die Ipex besser gewesen wäre, in Birmingham zu bleiben. Dort war sie ganz etwas Einzigartiges, in London verläuft sich alles ein wenig.
Die vielen Absagen von prominenten Ausstellern, die selbst in die Krise geraten waren, haben der Messe natürlich ebenfalls zugesetzt.

Aber so gesehen ist und war die Ipex nie etwas anderes als ein Spiegel der Druckerschwärze in ihrer jeweils aktuellen Ausprägung.

Druckerschwärze: Das bedeutet auf der einen Seite: für die Branche schwarz sehen, jammern, das Negative plakativ in den Vordergrund stellen.

Druckerschwärze: es ist wohl unbestritten, dass die klassische Branche schrumpft, doch es gibt Hersteller, die diese Herausforderung angekommen haben und echte Innovationen bieten. Dort, wo andere immer noch auf das reine Verkaufen von „Kasterln“ und Toner oder Tinte setzen, stellen sie intelligente Software, Geschäftsmöglichkeiten und Ideen in den Vordergrund. Und es gibt Anwendungsgebiete, die nach wie vor rasant wachsen. Unter diesem Gesichtspunkt war die Ipex heuer eine hervorragende Messe, die Möglichkeiten zu vielen Gesprächen und Geschäftsideen gegeben hat.

Druckerschwärze: Das heißt aber auch, dass das Erleben und das Spüren von Gedrucktem das Medium Druck zu einem Großteil ausmacht. Auch hier war die Ipex heuer erfolgreich: Sie gab viele Möglichkeiten zum Staunen über neue pfiffige Ideen, Technologien und Geräte. Und das meistens aus der ersten Reihe.

Der Ausflug nach London war also ein Gewinn; die Besucherinnen und Besucher der Messe hatten die Chance, ihre Chancen in einem schrumpfenden Druckmarkt oder einem benachbarten Wachstumsmarkt auszuloten und zu finden.

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Kategorien:Druckbranche, Glosse

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